Teil 2

Mike Bullard ist wirklich ein Fuchs von Trainer. Kein Trick, keine Finte ist ihm fremd.

Am Sonntagmorgen ließ er sogar die Erde beben um seine Schützlinge wachzurüttlen. Mit Erfolg. Die Blue Devils aus Weiden wurden klar besiegt, der Abstand zur Tabellenspitze beträgt ganze 2 Pünktchen.

Und: auch gegen einen solchen Gegner muss man erst gewinnen. Auch wenn jeder mindestens 47 Tore erwartet hat. Es ist schon bemerkenswert, was da zur Zeit passiert, rund um den alt-ehrwürdigen Bauchenberg. In 15 Jahren, die ich jetzt zum Eishockey gehe, wurde in Schwenningen Erfolg immer als Abstand zum Tabellenkeller definiert. Diese Saison ist plötzlich der Abstand zu Platz 1 der Gradmesser. Und wehe, dieser Abstand wächst auf mehr als drei Punkte an…

Es ist schon ein Kreuz mit der Erwartungshaltung. Wie hatte mein Kumpel Patrick bei einem Vorbereitungsspiel in schier prophetischer Weitsicht gesagt? „Ich hab Angschd, dass diä (Wild Wings) dies Johr richtig guat sin…“
Im vorweihnachtlichen Glanz lässt sich sagen: Ja, dass sind sie! Und das macht Lust auf die nächsten Wochen: Landshut, Bietigheim und das Derby gegen die Stadt, deren Namen nicht genannt werden darf… Wenn dass keine reiche Bescherung für den schwäbisch-schwarzwälder Eishockeyfan ist! Voraussgesetzt natürlich, die Wild Wings gewinnen… ansonsten könnte das nächste Beben sein Epizentrum im Bauchenberg haben… es ist schon ein Kreuz; aber das hatten wir ja schon.

farinho

farinho

Mag Eishockey und Musik | Bloggt seit 2004

Schreibe einen Kommentar