{"id":856,"date":"2013-10-24T13:16:03","date_gmt":"2013-10-24T12:16:03","guid":{"rendered":"http:\/\/diesesinternet.de\/blog\/?p=856"},"modified":"2014-11-25T21:47:50","modified_gmt":"2014-11-25T20:47:50","slug":"viertelfazit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.diesesinternet.de\/blog\/viertelfazit\/","title":{"rendered":"Viertelfazit"},"content":{"rendered":"<p>Es scheint, als w\u00e4re ein bisschen der Alltag eingekehrt. Ein wenig Normalit\u00e4t nach den Festtagen von K\u00f6ln, Wolfsburg,\u00a0Berlin\u00a0und Augsburg. Vier Niederlagen aus den letzten f\u00fcnf Spielen, Platz 12, nur einen Punkt entfernt von der roten Laterne. Zeit also, die Euphorie im Keller zu verstauen und gegen die vielbenutzte Kiste &#8222;Meckern und Motzen&#8220; auszutauschen? Mitnichten.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nSpiele wie gegen K\u00f6ln oder Wolfsburg waren absolute Highlights. Es liegt in der Natur der Sache, dass nicht jedes Spiel ein H\u00f6hepunkt sein kann. Und w\u00e4hrend gegen Augsburg fast jeder Schuss, der auch nur halbwegs in Torn\u00e4he kam, seinen Weg ins Netz fand, so lief es gegen Ingolstadt genau anders herum. Selten ein kurioseres Gegentor gesehen, das der Ausgleichstreffer zum 2:2. Dreiband-Billard in 3D.<\/p>\n<p>Was bleibt also zu sagen, nachdem nun ein Viertel der Saison vorbei ist?<\/p>\n<ul>\n<li>Erste und wichtigste Erkenntnis: Die Wild Wings konnten bisher gegen jeden Gegner mithalten. L\u00e4\u00dft man die beiden Spiele gegen Krefeld und Iserlohn vom Saisonbeginn mal au\u00dfen vor, so gab es keine richtig deftigen Klatschen bei denen man komplett chancenlos war. Das war so nicht unbedingt zu erwarten. Im Gegenteil, die meisten Spiele waren enge Kisten und mit ein bisschen mehr Cleverness und Gl\u00fcck, h\u00e4tten es gut 4 oder 5 Punkte mehr sein k\u00f6nnen. Aber h\u00e4ttewennundaber z\u00e4hlt nicht.<\/li>\n<li>Das Team hat nach den drei Auftaktniederlagen massiv dazugelernt. Die Mannschaft agiert seither abgekl\u00e4rter und nervenst\u00e4rker als in besagten Spielen, in denen die Nervosit\u00e4t f\u00f6rmlich greifbar war. Man versucht zuallererst den Laden hinten dicht zu halten und k\u00fcmmert sich erst dann um das Spiel nach vorn. Das ist sicher auch der Verdienst des Trainergespanns.<\/li>\n<li>Es gibt keine leichten Siege. Jeder Punkt muss mit 100 oder mehr Prozent hart erarbeitet werden. Schledrian und Unkonzentriertheiten werden von praktisch allen Gegner gnadenlos bestraft. Die Liga ist derma\u00dfen ausgeglichen, dass es fast unm\u00f6glich ist einen kompletten Spieltag richtig zu tippen. Bwin freuts.<\/li>\n<li>Zum ersten Mal seit Jahren bzw. Jahrzehnten gibt es wieder eine echte Nummer eins im Schwenninger Geh\u00e4use. Wie oft er das Team gerade in den Anfangsminuten im Spiel gehalten hat, dass ist aller Ehren wert. Nicht auszudenken, wenn Dima l\u00e4nger ausfallen w\u00fcrde, denn<\/li>\n<li>Verletzungen und\/oder Ausf\u00e4lle k\u00f6nnen nur sehr schwer kompensiert werden. Schon gar nicht auf den Schl\u00fcsselpositionen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Gestatten Sie mir, werter Leser, zum Schlu\u00df noch einige pers\u00f6nliche Anmerkungen:<\/p>\n<ul>\n<li>Das Zuschauen macht einfach Spass! Tempo und individuelles K\u00f6nnen sind um Lichtjahre vom Rumpelhockey der 2. Liga entfernt. Waren Spieltage in den letzten Jahren eher Pflichttermine, so freue ich mich nun wieder auf jedes einzelne Spiel.<\/li>\n<li>Die Stimmung in der Halle ist grandios und erinnert zum Teil an alte Zeiten.<\/li>\n<li>Ich freue mich immer, wenn eine ordentliche Anzahl G\u00e4stefans anreisen. Diese tragen nicht nur zur vielzitierten &#8222;Eishockey-Stimmung&#8220; bei sondern sind f\u00fcr die GmbH au\u00dferdem &#8222;easy money&#8220; &#8211; also leichtverdientes Geld. Man muss es ja nicht gleich \u00fcbertreiben, gell Adler? \ud83d\ude09<\/li>\n<\/ul>\n<p>Je n\u00e4her das Wochenende r\u00fcckt, desto mehr hat sich das Thema &#8222;Normalit\u00e4t&#8220; aber auch schon wieder erledigt. Die Vorfreute aufs Wochenende elektrisiert die Massen. Sonntag. Mannheim. Live im TV. 1500 G\u00e4stefans. Ausverkauft. Seit Wochen. Der Wahnsinn geht weiter.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es scheint, als w\u00e4re ein bisschen der Alltag eingekehrt. Ein wenig Normalit\u00e4t nach den Festtagen von K\u00f6ln, Wolfsburg,\u00a0Berlin\u00a0und Augsburg. Vier Niederlagen aus den letzten f\u00fcnf Spielen, Platz 12, nur einen Punkt entfernt von der roten Laterne. Zeit also, die Euphorie im Keller zu verstauen und gegen die vielbenutzte Kiste &#8222;Meckern und Motzen&#8220; auszutauschen? 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