Heureka! Gestern nacht hatte ich eine großartige Idee. Eine Webseite, auf der ich ganz einfach und schnell Beiträge zu aktuellen Themen veröffentlichen kann. Quasi so etwas wie ein Online-Tagebuch. Aber – und jetzt kommt’s – die Besucher der Seite können nicht nur lesen, was mir so durch den Kopf geht, sondern können auch _selbst_ Kommentare dazu verfassen. Irre, oder? Über einen Namen habe ich mir auch schon den Kopf zerbrochen, zuerst dachte ich an etwas in der Richtung wie “mein kleines Tagebuch”. Aber so richtig gefiel mir das dann doch nicht. “Weblog“ ist mir als nächstes eingefallen. Das fänd ich gut. Oder vielleicht ganz lässiglockerflockig nur Blog? Ja, das hört sich gut an. Frisch und unverbraucht. Und auch ein bisschen geheimnisvoll. Schließlich soll nicht jeder DAU da draussen sofort gelangweilt abwinken. Kennichschon. Habichschontausendmalgesehen. Blog. Klingt echt gut. Wundert mich eigentlich, dass da noch niemand drauf gekommen ist. Ich glaube, dass könnte ein großes Ding werden in diesem Internet.

Aber im Ernst: Dieses Internet ist ein Bauchladen, ein Wochenmagazin, ein Poesiealbum. Je nach dem. Es ist aber vor allem eines: subjektiv. Dinge, die den Autor bewegen, finden dort Ihr würdiges Plätzchen. Natürlich kreisen die meisten Postings um Eishockey – Musik – Fotografie und -selbsverständlich- das Internet als solches. Aus technischer wie auch aus gesellschaftspolitischer Sicht.

Dieses Internet ist die Evolution vieler begonnener und verworfener Websites, Blogs und Ideen.