Liebe #rp14

Nachdem es mir auf der #rp13 so gut gefallen hatte, war es klar dass ich auf 2014 wieder vor Ort sein wollte. Deshalb war die Freude groß, als vor ein paar Tagen eine Mail eintrudelte, die den Verkaufsstart für rp14 Tickets am 22.11 12:00 Uhr ankündigte.
Doch wie schon 2013 war der Ticket-Verkauf ein einziges Desaster. Sah 2013 die Payment-Seite derart amateurhaft aus, dass sich jeder ukrainische Phishing-Programmierer mit Grausen abwendete und ich lange zögerte, dort meine Kreditkartendaten einzugeben, so war es in diesem Jahr der Run auf die verbilligten „Earlybird“-Tickets, die mir (und nicht nur mir) den Spass an der Sache verdarben.

Mal ganz unter uns, Jungs und Mädels von der #rp14: wer per Newsletter uns sonstigen Socialmedia-Kanälen den Verkaufsstart auf exakt 12:00 ankündigt, der sollte eigentlich damit rechnen, dass die Leute auch exakt das tun: nämlich um Punkt 12:00 Uhr auf eure Seite zu gehen. Doch dort grinste sie nur ein „Start over“-Button mitleidig an. Twitter überschlug sich fast vor lauter Wutausbrüchen.

Und kommt mir jetzt bloß nicht mit der „Wir wurden vom großen Ansturm überrumpelt“-Nummer. Ihr habt genau gewusst, dass da eine Lawine anrollt. Wer eine derart große Veranstaltung organisiert, der sollte gerade bei so sensiblen Dingen wie es Payment nunmal ist, auch dafür sorgen, dass nicht nach einer Minute alles zusammenbricht.

Versteht mich nicht falsch; ich mag den Charme der re-publica, das nicht-ganz-Perfekte; aber beim Bezahlen hört der Spass bekanntlich auf.

Überhaupt: wer zwingt euch denn zu dieser „Punkt-Zwölf-Aktion“? Es ist doch offensichtlich, dass das ein Schuss ins Knie ist. Die Server kollabieren, die Leute sind unzufrieden und meckern und Ihr müsst rotieren und euch rechtfertigen.
Wäre es nicht viel einfacher, eine -sagen wir- einwöchige Frühbucher-Phase zu starten, während der sich jeder für ein Earlybird-Ticket registrieren kann. Am Ende der Woche entscheidet das Los. Einfach. Sicher. Fair.

Übrigens, als ich dann endlich durchkam, waren die Earlybird-Tickets angeblich „sold out“. Nach Cookies löschen und Browserneustart waren plötzlich wieder welche verfügbar. Bug oder Feature?

Wir sehen uns im Mai 🙂

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5 Comments
  1. Zumindest die schwankende Verfügbarkeit ist erklärbar: die Tickets bleiben 20 Minuten im Einkaufswagen — auch bei denen, die in einem späteren Schritt von der Serverlast gekillt wurden — und werden dann wieder zurückgelegt.

  2. Pingback: Nur ein Klick zum Glück: re:publica 2014 | FlexBase Blog

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